Risikomanagement

Die technologischen Entwicklungen im Bereich der Informationstechnologie haben weitreichende Veränderungen und Konsequenzen nicht nur im Bereich des Rechnungswesens nach sich gezogen. Wir leben heute in einer Welt, in der Informationen digital erzeugt, verteilt und gehalten werden. Eine zeitgemäße Rechnungslegung ohne den Einsatz von IT-Systemen ist daher nicht mehr denkbar. Denn Rechnungslegung ist heute mehr als nur das Führen von Büchern und Vermögenswerten, sie ist zu einem Steuerungs- und Überwachungsinstrument für das Unternehmen geworden. Fundierte Informationen sind die unentbehrliche Grundlage für unternehmerische Entscheidungen. Risikorelevante Fakten müssen im Tagesgeschäft und bei strategischen Fragen jederzeit verfügbar sein. Die Herausforderung vieler Unternehmen liegt darin, dass die Informationen zwar vorhanden sind, aber an vielen verschiedenen Stellen!

Das Risiko ist der Schatten der Chance!

Risiken sind untrennbar mit jeder unternehmerischen Tätigkeit verbunden und können den Prozess der Zielsetzung und Zielerreichung negativ beeinflussen. Werden Risiken nicht rechtzeitig erkannt und bewältigt, können sie die erfolgreiche Weiterentwicklung des Unternehmens gefährden. Deshalb ist Risikomanagement gleichzeitig Chancenmanagement. Schließlich geht es beim Risikomanagement nicht nur um die persönliche Haftung von Vorständen. Durch das KonTraG, dem Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich, obliegt den Vorständen von börsennotierten Aktiengesellschaften die Pflicht, ein Risikomanagementsystem zu installieren.

Es geht vor allem darum, die Finanzierungs- und Refinanzierungskosten eines Unternehmens so gering wie möglich zu halten. Hierfür allerdings verlangen Banken von Unternehmen, dass nicht nur die Risiken des operativen Tagesgeschäfts, sondern mehr noch die künftigen strategischen Risiken transparent gemanagt werden. Strategisches Risikomanagement braucht also einen langfristigen Horizont und Integration in die Planungs- und Strategieprozesse des Unternehmens, es muss die gesamte Organisation durchdringen. Und vor allem gilt: Rettungsboote sollte man nicht bei Sturm bauen, sondern bei Sonnenschein. Um die Finanzierungs- und Refinanzierungskosten eines Unternehmens so gering wie möglich zu halten und alle denkbaren Risiken innerhalb des Unternehmens transparent zu machen, unterstützt Ralf Bauer ICT-Solutions sie mit Enterprise Risk Management. Mit dem Frühwarnsystem wird Risikomanagement zum strategischen Instrument, zur wertorientierten Unternehmenssteuerung.

Enterprise Risk Management

Mit Enterprise Risk Management machen sie alle Risiken transparent. Sie steigern gleichzeitig das Tempo und die Qualität der Risikokommunikation und etablieren im gesamten Unternehmen eine konsistente Risikodokumentation.

Risikoreporting und deren Einbindung in den Value Reporting (Geschäftsbericht)

Die Kerninhalte des Risikoreporting sind Beurteilungen zu strategischen, finanziellen und operationalen Unternehmensrisiken. Die nach der Risikodefinition (Risiko ist die Gefahr bzw. die Chance einer negativen beziehungsweise positiven Abweichung von den festgelegten Unternehmenszielen) entsprechen. Die Risikoberichterstattung, im engeren Sinn, ist zur Beurteilung des zukünftigen Ertragspotenzial des Unternehmens, um Angaben zum Risikomanagement des Unternehmens, das heißt Risikostrategie und Risikomanagementsystem, sowie die geplanten Steuerungsmaßnahmen für Risiken und Chancen zu ergänzen.

Prognose- und Risikobericht gehören zu den am meisten beachteten Kapitel des Geschäftsberichts, da beide dazu dienen das Vertrauen der Adressaten in die Zukunft des Unternehmens nachhaltig zu stärken. Durch die Berichtsinhalte und die Zukunftsorientierung besteht eine enge Verknüpfung der beiden Berichte.

Strategisches Chancen- & Risikomanagement

Erarbeitung der Ziele des Risikomanagements

Unterschiedliche Bereiche einer Organisation (Produktion, Vertrieb, Finanzen, etc.) haben unterschiedliche Aufgaben und Ziele, die wiederum von unterschiedlichen Risiken bedroht sind. Daher sollte auch das strategische Risikomanagement für jeden Bereich ein eigenes Ziel formulieren, das die Erfüllung der Aufgaben und Ziele des Bereichs unterstützt und damit die Erreichung der Unternehmensziele ermöglicht.

Ralf Bauer ICT-Solutions unterstützt seine Klienten, solche Ziele für ihr strategisches Risikomanagement zu definieren.

Erarbeitung & Planung des Risikomanagement-Konzepts

Wir erarbeiten und planen mit unseren Klienten, wie die gesetzten Prioritäten und Maßnahmen zur Risikosteuerung koordiniert und umgesetzt werden sollen. Aus den Maßnahmen werden Aufgaben und Verantwortlichkeiten abgeleitet sowie Eskalationsstufen (Störfall, Notfall, Katastrophenfall, etc.) und Eskalationssysteme definiert.

Definition der Risikobereitschaft

Für ein Unternehmen ist die Bereitschaft Risiken einzugehen, eine Voraussetzung mögliche Chancen nutzen zu können. Daher arbeiten wir mit unseren Klienten Risikobereitschaften für die Organisation heraus, die tragbar für das Unternehmen sind. Die Risikobereitschaft spielt eine große Rolle bei der Erarbeitung der Maßnahmen zur Risikosteuerung und ist Grundlage für ein Chancenmanagement, das es erlaubt, Chancen bewusst zu ergreifen.

Identifizieren von Risiken

Wir helfen unseren Klienten, Risiken für ihre Organisation, Bereiche, Prozesse und Projekte zu erkennen und nachvollziehbar zu dokumentieren. Hierzu führen wir Interviews mit beteiligten und betroffenen Organisation durch und untersuchen Bilanzen, Statistiken, Berichte, Sicherheits-Überprüfungen, Pläne, Checklisten und Informationen über vergleichbare Risikoportfolien. Wir ermitteln Zusammenhänge und Abhängigkeiten zwischen einzelnen Risiken und ihrer Ursache-Wirkung-Beziehungen.

Identifizieren von Chancen

Risiken beinhalten Chancen!

Sie als solche zu erkennen ist die Voraussetzung dafür, dass sie überhaupt Wahrgenommen werden können. Wir analysieren die Organisation unserer Klienten daher nicht nur auf Risiken, die eine negative Auswirkung auf die Organisation hat, sondern auch solche, die eine positive Auswirkung auf die Organisation und der Erreichung ihrer Unternehmensziele hat.

Kosten und Nutzen des Risikomanagements

Die Kosten des Risikomanagements

Wenn es darum geht Risiken wirkungsvoll zu managen, dann werden auch automatisch Kostenfragen aufgeworfen, denn Risikomanagement gibt es nicht kostenlos. Die anfallenden Kosten können in drei Bereiche aufgegliedert werden: Einmalkosten, Betriebskosten und Projektkosten.
  • Die Einmalkosten fallen an, damit die Organisation zum Risikomanagement befähigt wird. In diesen Bereich fallen die Kosten für das Erstellen der notwendigen Prozesse, Methoden, Richtlinien und Vorlagen für die Unterstützung des Risikomanagementprozesses an.
  • Die Betriebskosten entstehen um ein wirkungsvolles Risikomanagement aufrechtzuerhalten. Es ist wichtig, den Risikoprozess aktuell zu halten und auf die gewonnenen Erkenntnisse aufzubauen. (Die gewonnenen Erkenntnisse sind ein Teil der Projektabschlussdokumente.)
  • Die Projektkosten entstehen in Verbindung mit dem effektiven Management von Projektrisiken im Projekt. Diese operative Gestaltung des Projektes, des Risikomanagements verursacht Kosten, die in der Projektplanung berücksichtigt werden müssen.

Der Nutzen des Risikomanagements

Mit der systematischen Risikobeurteilung werden Schwachstellen und Gefahren im Unternehmen ermittelt und mit Standards bewertet.
  • Der systematische Umgang mit Risiken hilft Gefahren frühzeitig zu erkennen und ist Grundlage für ein erfolgreiches Krisenmanagement.
  • Die frühzeitige Erkennung von Risiken hilft Kosten zu sparen, was sich positiv auf das Betriebsergebnis auswirkt
  • Ein positives Betriebsergebnis erhöht die Wahrscheinlichkeit die Unternehmensziele zu erreichen und sichert die Investitionschancen.
  • Risikomanagement fördert das Risikobewusstsein im Unternehmen.
Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat deutlich gemacht, wie wichtig ein funktionierendes Instrument zum Management von Risiken ist. Risikomanagement ist ein wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen Governance. Da es die Sicherheit bei Entscheidungen steigert, Entscheidungsspielräume schafft und dadurch Chancen mehren kann.


Das Problem kennen ist wichtiger als die Lösung zu finden, denn die genaue Darstellung des Problems führt automatisch zur richtigen Lösung.
Albert Einstein, 1879-1955, theoretischer Physiker


Beratungsleistungen



Zurück nach oben Top

© Ralf Bauer ICT-Solutions 2017